RSV-Radsportler unterwegs in der Hallertau 
Abgespeckte Tour ins Wittelsbacher Land
Fünf RSV-Langstreckenradler beim Arber-Radmarathon

Schrobenhausen (ose): Oft ist es zu kalt, nicht selten zu nass, am vergangenen Samstag war's dann zur Abwechslung aber mal eindeutig zu heiß zum Radeln. Eigentlich. Denn trotz der extremen Temperaturen haben sich pünktlich um 13.15 Uhr 18 unentwegte Radsportler vom Radsportverein Schrobenhausen am üblichen Treffpunkt - dem Verkehrsgarten an der Georg Leinfelder Straße – zur vierten geführten Rennradtour dieser Saison eingefunden. Die Qucksilbersäule war bereits beim Start auf 30 Grad im Schatten geklettert. Tendenz immer noch steigend. Ein ausreichender Getränkevorrat musste da natürlich bereits im voraus gebunkert sein. Dabei gab es am Samstag eine Neuerung. Zunächst als Versuch gedacht, wurde in zwei Gruppen gestartet. Eine dreizehnköpfige, etwas leistungsstärkere Gruppe hat sich den beiden Tourenguides Hans Bichler und Stanislaus Gamperl angeschlossen. Deren Ziel war das Hallertauer Hopfenland. Eine seit Jahren feste Größe im Tourenkalender des RSV, jedoch immer wieder mit variierender Streckenführung. Heuer standen 90 Kilometer und rund 900 Höhenmeter auf dem Programmzettel. Diejenigen, die es etwas beschaulicher und vor allen Dingen kürzer und flacher angehen wollten, ließen sich von Claudia Schmid und Hermann Büchl über Aresing und Niederdorf ins Wittelbacher Land in die Gegend um Aichach begleiten. Bei deutlich verminderter Geschwindigkeit hatte sich diese Gruppe 65 Kilometer und 550 Höhnmeter vorgenommen. Zur Abkühlung und zum Ausgleich des Flüssigkeitsverlustes gab's zusätzlich auch noch ein Päuschen in einer Eisdiele in Aichach bevor es über Indersdorf und Hörzhausen zurück nach Schrobenhausen ging. Bei der langen, der Hallertau-Tour, ging es zunächst flott das Paartal abwärts bis Hohenwart. Über Göbelsbach, Tegernbach, Affalterbach, Eschelbach und Goldhausen führte der Weg weiter bis Hirnkirchen, den östlichen Wendepunkt der Runde. Ein zwischenzeitlich drohender Schauer, dem Einen oder Anderen wäre diese Art einer Abkühlung durchaus willkommen gewesen, ist letztlich (leider) ausgeblieben. Abends, Dünzhausen, Niederthann und Ilmmünster waren die weiteren Stationen bis Scheyern bevor es über Edling, Euernbach und Strobenried trocken zurück zum Ausgangspunkt ging. Im schattigen Biergarten beim Bauernbräu trafen sich dann alle wieder zur obligatorischen Abschlusseinkehr mit eingeschlossener Manöverkritik. Eine erneut gelungene, wenn auch sehr heiße und dieses mal sogar zweigeteilte Ausfahrt ohne Pannen oder Stürze, so das übereinstimmende Resümee aller Beteiligten. Und verdurstet ist Dank entsprechender Vorsorge zum Glück auch keiner. Die Zweiteilung wurde als positive Erfahrung gewertet und soll bei künftigen geführten Ausfahrten beibehalten werden.
Arber-Radmarathon am Sonntag Noch etwas heißer, sowohl Temperatur mäßig wie auch was Distanzen und Höhenmeter anbelangt, ging es am Sonntag für fünf RSV-Radsportler bei der 34. Auflage des ArberRadmarathons mit Start und Ziel in Regensburg her. Andreas Babl, Siegfried Veitinger und Oskar Seidel bewältigten die Langdistanz über 250 Kilometer und 3600 Höhenmeter mit Durchschnittsgeschwindigkeiten zwischen 28,5 und 31 Kilometern pro Stunde. Irmgard Schweiger und Klaus Horst absolvierten die 170 Kilometerstrecke und 2200 Höhenmeter. Trinken, trinken, trinken war bei den Einen wie auch bei den Anderen dabei oberstes Gebot.