Schrobenhausener Rennradler unterwegs im “Hopfenland"

Mit dem Rennrad durch die Hallertau

 

Schrobenhausen (ose):  Über eine erneut sehr gute Beteiligung konnten sich am vergangenen Samstag die beiden RSV-Tourenguides Johann Bichler und Stanislaus Gamperl freuen. Bei  idealen Bedingungen mit zwar bedecktem Himmel aber sommerlichen Temperaturen um die 25 Grad Marke hatten sich 22 Radsportler zur vierten geführten Rennradtour des Jahres mit Start und Ziel an der Georg Leinfelder Straße in Schrobenhausen eingefunden. Der weit gestreute Einzugsbereich der Teilnehmer reichte wieder einmal von Karlskron über Lichtenau, Jetzendorf und den Aichacher Raum. Die in Schrobenhausen oder einem seiner vielen Stadtteile ansässigen Radsportler waren naturgemäß am stärksten vertreten. Ziel der Ausfahrt war die Hügellandschaft der südwestlichen Hallertau, von vielen kurzerhand auch  "Hopfenland“ genannt.

Auf der von Hans Bichler ausgearbeiteten Tour waren auf überwiegend verkehrsarmen Nebenstraßen insgesamt 85 Kilometer und rund 900 Höhenmeter zu absolvieren. Zunächst ging es die Paar abwärts bis Hohenwart. Dort die erst “Bergwertung“ hinüber nach Göbelsbach und weiter über Tegernbach bis Uttenhofen. Über äußerst welliges Gelände und vorbei an sattgrünen Hopfengärten wurden Dürnzhausen und Schweitenkirchen angesteuert. Eine kleine außerplanmäßige Verschnaufpause verschaffte dabei Vereinschef Jürgen Weiland allen Teilnehmern indem er sich  kurzerhand einen Platten “genehmigte“. Nach tatkräftiger Unterstützung durch seine in solchen Dingen bestens bewanderten Mitstreiter ging es weiter Richtung Ilmmünster im Ilmtal. Besonders anspruchsvoll dann der Anstieg auf dem Streckenabschnitt von Ilmried hinauf nach Triefing. Wurde letztlich natürlich auch bravourös gemeistert. Über Geroldsbach und Aresing ging es danach zurück nach Schrobenhausen. Dort dann schnurstracks in die Altstadt in den Biergarten des Bauernbräu zur obligatorischen  Abschlusseinkehr. Kein Unfall, keine Verletzungen, alle gesund und munter zurück aus dem  "Hopfenland“ in SOB, so übereinstimmend das zufriedene Fazit der beiden Tourenguides sowie des Vereinschefs.