Gemeinsam auf Österreichs höchsten

Gipfel


Schrobenhausener und Karlshulder Radsportler beim “Glockner König“

 

Karlshuld/Schrobenhausen (ose): “Auffi Muasi“. Gemäß dem Veranstaltungsmotto war am vergangenen Sonntag eine achtköpfige Gruppe von Rennradlern, zum einen von der Radsportinitiative “Gesundes Karlshuld“ zum anderen vom Radsportverein Schrobenhausen, beim Klassiker Bergrennen “Glockner König“ in den hohen Tauern am Start. Das “Gesunde Karlshuld“ war vertreten mit Anton Karmann (Karlshuld), Andreas Schredl (Manching) und Wilhelm Lehmeier (Karlshuld). Vom RSV Schrobenhausen waren Kurt Walter (Schrobenhausen), Michael Freundl (Weilach) und Werner Freundl (Mühlried) dabei. So zu sagen als verbindende Elemente, da jeweils für beide Sportgemeinschaften aktiv, fungierten Andreas Babl (Ehekirchen) und Oskar Seidel (Lichtenau)

Insgesamt knapp 3000 Radsportler aus 25 Nationen waren angetreten um ihre Kletterkünste unter Beweis zu stellen. Auf der Grossglockner-Hochalpenstraße im Süden des Salzburger Landes ging es vom Dorfplatz in Bruck im Salzachtal (757 m) über 28 Kilometer permanent bergauf bis zum Fuscher Törl in 2428 Metern Höhe. Bei Steigungen bis zu 12 Prozent müssen dabei insgesamt 1671 Höhenmeter bewältigt werden.

Die Rahmenbedingungen waren, wie schon so oft in dieser Rennsaison, alles andere als ideal.  Starkregen bis unmittelbar vor dem Start. Danach abwechselnd immer wieder leichtes Nieseln und vor Nässe triefende Nebelbänke bis hinauf ins hochalpine Ziel. Die Temperaturen zum Glück durchgehend im erträglichen Plusbereich.

Die ersten acht Kilometer bis ins nur 100 Meter höher gelegene Fusch wurden im Eiltempo mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von nahezu 37 Kilometern pro Stunde im bis dahin noch geschlossenen Fahrerfeld zurückgelegt. Das daran anschließende sieben Kilometer lange Teilstück mit bereits empfindlichen Anstiegen zur 1150 Meter hoch gelegenen Mautstation Ferleiten konnte bereits nur mehr deutlich eingebremst absolviert werden. Danach wurde es endgültig selektiv. Auf dem 13 Kilometer langen, mit 14 Kehren “gesegneten“ Schlussteil mussten nicht weniger als 1278 Höhenmeter gemeistert werden.

Nach 1:42:26,3 Stunde war Andreas Babl als Schnellster des Oktetts im Ziel. Kurt Walter passierte die Ziellinie nach 1:45:16,2 Stunde. Es folgten Wilhelm Lehmeier/1:55:58,4, Anton Karmann/1:56:12,4, Michael Freundl/1:56:39,4, Oskar Seidel/2:02:19,4, Werner Freundl/2:16:33,3 und last but not least Triathlet Andreas Schredl/2.22:27,7.