Preis der Sparkasse geht nach Aichach

Andreas Kigele Schnellster beim Kräftemessen der Mountainbiker in Aresing

 

Schrobenhausen (ose):  Ein gemalter Spätsommertag im zeitigen Frühherbst. Das war der ideale Rahmen für die dritte Auflage des Mountainbikeevents “Preis der Sparkasse“ am vergangenen Sonntag in Aresing. Bei strahlend blauem Himmel und Außentemperaturen jenseits der 20 Grad Marke war das erneute Gelingen der Offroad-Veranstaltung im Waldgebiet am Geroldsbacher Berg praktisch schon vor dem Startschuss programmiert. Geladen hatte der Radsportverein Schrobenhausen unter der Federführung von MTB-Spartenleiter Sebastian Brandmayr.

Der von ihm ausgesuchte 5,6 Kilometer lange Rundkurs musste viermal absolviert werden. Pro Runde waren 210 Höhenmeter zu bewältigen. Abgesehen von einigen Schlammkuhlen, geschuldet dem vor Wochenfrist tagelang niedergegangenen Dauerregen, war die Strecke in einem ausgezeichneten Zustand. Steile Anstiege, knüppelharte Wurzelpassagen und eine glitschige Downhillpassage machten das Ganze allerdings zu einem anspruchsvollen Unterfangen das sowohl Fahrern wie auch deren Material alles abverlangte. Stürze und zur Aufgabe zwingende Pannen waren heuer glücklicherweise nicht zu beklagen.

Mit Andreas Kigele vom Rad Team Aichach und Tobias Roth vom RV Wettstetten lieferten sich bereits vom Start weg die beiden Favoriten ein zähes Kopf an Kopf Rennen. Ihr Vorsprung zum Rest des Starterfeldes vergrößerte sich Runde für Runde zwar zusehends, ein entscheidender Vorstoß zur alleinigen Führung gelang jedoch keinem von beiden. Letztlich musste der Zielsprint entscheiden. Mit einer Fahrzeit von 54:04 Minuten konnte dabei der Aichacher Kigele das bessere Ende um zwei Sekunden hauchdünn für sich behaupten. Für den Weicheringer Roth blieb wie im Vorjahr Platz zwei. Von beiden unangetastet blieb allerdings der vor Jahresfrist vom Wolkertshofener Julian Sterner aufgestellte Streckenrekord. Er hatte für das gleiche Pensum damals lediglich 51:31 Minuten benötigt. Bester RSV-Starter war am Sonntag einmal mehr Allrounder Kurt Walter. Mit 57:17 Minuten hat auch er die Stundenmarke deutlich unterboten und damit Rang drei erkämpft. Auf die Sekunde genau eine Stunde unterwegs war Dennis Ludewig. Er belegte damit Rang vier. Fünfter wurde Roland Kastl mit einer Zeit von 1:01:31 Stunde. Mit Andreas Babl (1:02:35 Stunde) folgte der zweitschnellste RSV-Fahrer auf Rang sechs.

Bei Kaffee und Kuchen fand der sonnige Herbstnachmittag einen harmonischen Ausklang. Einziges von Vereinschef Jürgen Weiland festgestellte Manko an der erneut rundum gelungenen Veranstaltung: Etwas mehr aktive Teilnehmer als heuer sollten es bei einer fast sicher erscheinenden Neuauflage im nächsten Jahr schon sein.