Einmal Ammerssee und zurück.

Schrobenhausener Rennradler unterwegs im Oberbayerische Fünfseenland

 

Schrobenhausen (ose):  Nachdem die Fahrt ins Oberbayerische Fünfseengebiet im Vorfeld schon zweimal den widrigen Witterungsverhältnissen zum Opfer gefallen war, hat es der Wettergott am vergangenen Samstag endlich wieder einmal gut mit den Rennradlern vom Radsportverein Schrobenhausen gemeint. Zwar hätten die Außentemperaturen, beim Start in den Morgenstunden zeigte die Quecksilbersäule gerade mal zapfige sechs Grad, durchaus um das eine oder andere Grad höher liegen können, aber bei überwiegendem Sonnenschein blieb es zumindest einmal einen ganzen Tag lang trocken. Und auch die Temperaturen waren bis zum Nachmittag auf mehr als den dreifachen Vormittagswert gestiegen.  Der kurzfristigen Auswahl des Ersatztermins geschuldet, am Samstag ging wie berichtet ja auch der Schrobenhausener Stadtlauf mit reichlich RSV-Radsportlern am Start über die Bühne, lies allerdings die Beteiligung doch etwas zu wünschen übrig. Tourenguide Hans Bichler mit eingeschlossen hatten sich lediglich sechs Fahrer zum Start am Verkehrsgarten an der Georg Leinfelder Straße eingefunden. Die Route führte zunächst Richtung Süden über Wollomoos, Odelzhausen vorbei an Mammendorf zum Ammersee. Nach einem kurzen Fotoshooting am Bootssteg in Stegen ging es von dort über welliges Gelände ostwärts weiter an den Wörthsee. Nach dessen Umrundung wurden in einem sonnigen Biergarten ausgiebig verbrauchte Kalorien nachgefüllt. Mit 90 Kilometern war bis dahin bereit etwas mehr als das halbe Tagespensum absolviert. Über Fürstenfeldbruck, Olching, Markt Indersdorf und Hilgertshausen führte der Weg nach der Mittagspause zurück nach Schrobenhausen. Am Ende erfolgte die Ankunft dort so frühzeitig, dass es für eine Teilnahme an der Zehnkilometerrunde beim Stadtlauf noch locker gereicht hätte. Die insgesamt 160 Tageskilometer, unterlegt mit 1166 Höhenmetern, konnten, etwas schneller als ursprünglich angepeilt, letztlich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 26,5 Kilometern pro Stunde bewältigt werden. Tourchef Bichler zeigte sich am Ende höchst zufrieden mit der disziplinierten Fahrweise der Teilnehmer und nicht zuletzt auch mit dem pannen- und vor allen Dingen unfallfreien Verlauf der gelungenen Ausfahrt.