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        RSV-Pressewart erfolgreich unterwegs beim                              Radsportsuperevent “Mallorca 312“ 

Schrobenhausen (ose): Einen radsportlichen Leckerbissen der ganz besonderen Art hat sich einmal mehr RSV-Pressewart Oskar Seidel gegönnt. “Mallorca 312“ heißt die Zauberformel.     Ein Eintagesradmarathon einmal rund um die Hauptinsel der Balearen. So jedenfalls der ursprüngliche Austragungsmodus. In seiner diesjährigen, mittlerweile siebten Auflage wurde  das   im Laufe der Zeit zu einem Event der Superlative herangereifte Radrennen mit 4400 Teilnehmern aus rund 40 Nationen einer gravierenden Streckenänderung unterzogen. Was die Angelegenheit allerdings um nicht einen Deut einfacher machte. Eindeutig das Gegenteil ist der Fall. Mehr als 1000 zusätzliche Höhenmeter wurden zusätzlich in die gleichgebliebene Distanz von 312 Kilometern verpackt. Insgesamt waren damit 4548 Höhenmeter zu bewältigen. Als großer Vorteil dieses Refreshments muss allerdings erwähnt werden, dass im Gegensatz zu früher die  gesamte Strecke vom normalen öffentlichen Straßenverkehr freigehalten wurde. Zumindest für Diejenigen, die innerhalb des vorgegebenen Zeitrahmens unterwegs waren. Unter den gegebenen Witterungsbedingungen war dies für viele allerdings schwer genug.

Pollenca, Col de Femenes, Kloster Lluc, der Stausee Gorg Blau, Col Puig Major, Soller, Deja, Valldemossa, Banyalbufar, Andratx. Aufgereiht wie an einer Perlenschnur eine touristische Attraktion an der anderen. Der Streckenverlauf mit gut zwei Drittel Anteil durch das Tramantura Gebirge im Nordwesten der Insel unter Normalbedingungen ein einzigartiger Traum. Am Tag der Veranstaltung für die Radsportler allerdings eher ein Alptraum. Pünktlich unmittelbar vor dem Start um 7.00 Uhr in Playa de Muro einsetzender Regen verwandelte speziell die dem Meer zugewandte Küstenpiste bis hinunter nach Andratx, dem südlichen Wendepunkt der (Tor-)Tour, in eine glitschige Rutschbahn. Erschwerend dazu kam Nebel mit Sichtweiten streckenweise unter 50 Metern. Zahlreiche Stürze, im Besonderen in den überwiegend kurvigen Abfahrten konnten da zwangsläufig nicht ausbleiben. In einer abschüssigen Spitzkehre beim Downhill vom Col de Galilea musste auch Seidel diesbezüglich wieder einmal Lehrgeld bezahlen. Das Missgeschick blieb jedoch glücklicherweise ohne nennenswerten Folgen. Verstreute Einzelteile wieder aufsammeln und weiter. Dranbleiben, immer dran bleiben heißt in solchen Fällen die Devise..

Dies ist am Ende auch relativ gut gelungen. Nach 12 Stunden und 4 Minuten überquerte Seidel, für diesen außergewöhnlichen Tag zwar ziemlich bedient aber dennoch überglücklich über des Erreichte, kurz nach 19.00 Uhr die Ziellinie auf der Avda Albuvera an der Bucht von Alcudia..           In Anbetracht des großen internationalen Starterfeldes, Spanier und Briten waren darin mit einem jeweils rund 30 prozentigem Anteil die am stärksten vertretenen Nationalitäten, kann Rang 404 unter den “312-er Finishern“ für den RSV-Oldie durchaus als großer Erfolg gewertet werden. 

Nach einem gewissen zeitlichen Abstand kann das Ganze sogar auch als schönes Erlebnis gesehen werden. Aba no vui, vui scheena waar's nadürli gwen, wenn's schee gwen waar - des Weda...

Mal sehen. Einen weiteren Versuch im nächsten Jahr wär's wohl wert. 

Kurznotizen:

Fotos von der Domau-Ries-Rundfahrt
im Fotoalbum

 

Fotos und Bericht von der Damentour
im Fotoalbum

 

Fotos und Bericht vom MTB Techniktraining
im Fotoalbum

 

Fotos und Bericht von der Saison Eröffnungstour
im Fotoalbum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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