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380 Kilometer und 4000 Höhenmeter bis nach Hause

RSV-Rennradfernfahrt führte von Prag nach Schrobenhausen

 

Schrobenhausen (tsj) Seine diesjährige Rennradfernfahrt führte den Schrobenhausener Radsportverein von Prag über Pilsen und Steinberg am See auf 380 Kilometer und über 4000 Höhenmetern zurück nach Schrobenhausen.

„Es war eine schöne, anspruchsvolle Strecke, die von allen Teilnehmern gut gemeistert wurde. Das Ganze ohne Sturz, was den Vorstand besonders glücklich macht“, blickt RSV-Vorstand Jürgen Weiland am Montagabend hochzufrieden auf die Rennradfernfahrt zurück. Außer drei platt gefahrenen Reifen und einem Speichenbruch hielt auch das Material den Beanspruchungen der Strecke, die teils über Kopfsteinplaster und ruppige tschechische Hinterlandpisten führte, stand.

Durch malerische Landschaften, beschauliche Dörfer und idyllische Hinterlandstraßen führte die von Jürgen Weiland ausgearbeitete Route. Von Prag ausgehend entlang des Böhmerwaldes und des Bayerischen Waldes ging die Reise über drei Etappen zurück nach Schrobenhausen. Das Wetter wie aus dem Bilderbuch mit milden Sommertemperaturen trug positiv zum sportiven Genuss bei. Beim Ausrollen auf den letzten Kilometern durchs Donaumoos gab es sogar noch Rückenwind. Geselliges Miteinander prägte die vier Tage.

Als besonderen Service transportierten die beiden Fahrerinnen Helga Dorner und Gertrud Gruber, begleitet von Dackeldame Sophie, das Gepäck von Station zu Station.

Das Teilnehmerfeld stammte aus Schrobenhausen, dem Donaumoos, Ingolstadt, Hohenwart oder Rain am Lech. Unter den 28 Rennradfahrern waren sechs Damen und zehn Fahrer aus der Gruppe Ü60. Eine Truppe, deren Leistungsniveau durchaus unterschiedlich war. Trotzdem ist es durch gegenseitige Rücksichtnahme und den ein oder anderen hilfreichen Anschieber an so manchem Anstieg geglückt die Strecke im geschlossenen Verband zurückzulegen.

Hin ging es am Freitag in aller Frühe mit dem Reisebus samt Rennradanhänger. 28 Stahlrösser samt Radler und Begleitpersonen galt es nach Prag zu chauffieren. Ausgehend vom Quartier im Hotel Savoy unweit der Prager Burg war am Tag eins bei Kultur  angesagt: Bei einer dreistündigen Stadtführung standen unter anderem Altstadt, Karlsbrücke und Wenzelsplatz auf Schusters Rappen auf dem Programm.

 

Aus meiner Sicht

Von müden Gliedern und dem tollen Gefühle es geschafft zu haben

 

Es waren vier tolle Tage mit den Recken des Schrobenhausener Radsportvereins. Das Gefühl es geschafft zu haben, wiegt stärker als die müden Beine und das schmerzende Hinterteil. Endorphine wurden ausgeschüttet – noch und nöcher. In Erinnerung bleibt auf alle Fälle die Sportlerkameradschaft, Hilfsbereitschaft und die Freude am gemeinsamen Rennradeln.

Klare Ansagen: Vorstand Jürgen Weiland behielt das Heft stets in der Hand und sorgte für Disziplin im Verband. Er hielt seine Schäfchen beisammen und sah zu, dass sich alle bei den regelmäßigen Pausen erholen konnten. Er achtete als Leitwolf darauf, dass jeder seinem Leistungsstand entsprechend die richtige Position einnahm, sei es in einer windgeschützten für die Schwächeren oder exponiert für die Starken. Wenn bei den steilen, langen Bergstrecken nicht die Verbandsordnung offiziell aufgelöst wurde, hatte jeder seinen festen Stammplatz.

Bei einer Gruppenstärke von 28 Radsportlern ist es fast Natur gegeben, dass das Niveau unterschiedlich ist. So übernahmen die starken Radler die kraftintensive Position als Navi gestützte Tourenguides und Windbrecher an der Spitze.

Auch die Positionen am anderen Ende des Konvois sind hinsichtlich der Anforderung an den Radler nicht von Pappe, wie der geneigte Tourenanfänger nun weiß. Das liegt am sogenannten Ziehharmonika-Effekt bei Fahrten im geschlossenen Verband. Aus der  Radliteratur bekannt, ist es eine fast schon schmerzvolle Erkenntnis für einen schwächeren Fahrer eine Position in den hinteren Reihen einzunehmen. Jede Bremsaktion oder scharfe Antritt aus den vorderen Reihen, wird quasi potenziert nach hinten durchgereicht. Eine Lücke zum Vordermann zuzufahren, wird zum zehrenden Kraftakt.

Ein kurzer, mal längerer Schubser am Berg half dann doch über das ein oder andere Konditionsloch hinweg. Es überwiegt das unglaublich befriedigende Gefühl es geschafft zu haben. Da geht das Lob der alten Hasen für die Rennrad-Fernfahrtnovizin natürlich runter wie Öl. Danke RSV!

 

Tanja Staimer

Es geht auch auf einen Streich

Den Hut zogen die Teilnehmer der Radfernfahrt vor dem Trupp um Oskar Seidel, die am Freitag die komplette Strecke bei kühlen Temperaturen und Regenwetter an einem Stück nach Prag zurücklegten. Morgens um 5 Uhr bei Sonnenaufgang gestartet mit einem Mittagsstopp in Furth im Wald erreichten die zehn ambitionierten Rennradfahrer bei einbrechender Dunkelheit reichlich erschöpft die Unterkunft nach 340 Kilometern, 3400 Höhenmetern und jeder Menge Regen. Die Hintour sei selbst für den Extremsportler Seidel ganz schön hart gewesen.

Kurznotizen:

Fotos von der Prag-Pilsen-Steinberg-SOB Tour

im Fotoalbum

 

Ausführlicher Bericht:  Prag in einem Rutsch
unter Presseberichte

 

Fotos und Bericht von der 
Hopfenland Tour im Fotoalbum

 

Fotos und Bericht von der 60plus Tour 

nach Kelheim im Fotoalbum

 

Fotos und Bericht vom RSV Sommerfest
im Fotoalbum

Fotos von der Paar ans Mittelmeer
im Fotoalbum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Samstag: 13:15 Uhr Aktive (= sportliche Fahrweise und Training ) Hobby / Genussradler    Verkehrsgarten

 

Sonntag und an Feiertagen: 09:00 Uhr Allgemein   Verkehrsgarten